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Arbeitsplatz Hafenwirtschaft: Faire und transparente Arbeit in öffentlichen Infrastrukturen sichern

Die Planungen für ein öffentlich finanziertes trimodales Containerterminal „Gateway Basel-Nord“ haben national und international vielen Menschen erstmals bewusst gemacht, dass der Grossraum Basel eine bedeutende Güterverkehrsdrehscheibe ist. Es ist zu erwarten – und aus ökologischen Gesichtspunkten zu hoffen – dass der schienen- und wasserseitige Umschlag noch bedeutsamer wird.

Die drei bestehenden Häfen in den beiden Basler Kantonen sind aber auch als Arbeitsplatz von Bedeutung. Allerdings kumulieren hier – auch durch die komplexen internationalen Verflechtungen – verschiedene Problematiken intransparenter und prekärer Arbeitsbedingungen.

Wir geben zunächst eine Übersicht der Arbeit in den Sektoren Schifffahrt, Strassentransport, Hafenumschlag und Schiene. Dann geht es um die Chancen, den Bau und vor allen Dingen den Betrieb der öffentlich finanzierten Hafeninfrastruktur an Sozialstandards zu knüpfen. Hierzu werden positive Beispiele aus London und Amsterdam skizziert.

Begrüssung:

  • Mark Dickinson (Generalsekretär Nautilus International)
    Präsentationen
  • Roman Künzler (Verantwortlicher Logistik und Transport der Unia): LKW-Transport und Hafenumschlag
  • Wolfram Siede (Gewerkschaft des Verkehrspersonal SEV): Schienengüterverkehr
  • Holger Schatz (Nationalsekretär Nautilus International Schweiz): Binnenschifffahrt Standort Schweiz als Offshore Hub? Problematische Tendenzen im Schiffsverkehr
  • Kevin Rowan (Head of Organisation, Trades Union Congress TUC, UK): Successful Campaigns in the UK (Olympia 2012, high speed rail line)

Die Teilnehmer sind anschliessend ab 16.30 Uhr zu einem Apéro eingeladen.

Mittwoch, 12. Oktober 2022, 15.00 – 16.30 Volkshaus (Galeriesaal), Rebgasse 12, Basel

Mit Übersetzung. Eine Anmeldung ist erwünscht. Bitte mail an Alessandra Ramtour: aramtour@nautilusint.org


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